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Weizenbier: Lieblingsgetränk der Bayern

Weizenbier ist ein obergäriges Bier mit einem Stammwürzegehalt zwischen 11 und 14 %, dessen Malz mindestens zu 50 % aus Weizen hergestellt wird. Vielerorts wird es auch als Weizen bezeichnet, in Bayern wird ausschließlich der Begriff Weißbier verwendet. Man unterscheidet zwischen zwischen Hefeweizen, bei dem die Gärhefe zur Nachgärung im Bier bleibt und gefiltertem, klaren Kristallweizen.
Bayern ist mit Abstand das Weizenbierland Nr. 1: Der Marktanteil von bayerischem Weizenbier liegt bei über 90%. Nicht zuletzt sicher auch aufgrund der Vielfalt - bayernweit gibt es mehr als 1.000 verschiedene Weißbiermarken.

Lagerbier: Untergäriges Vollbier

lagerbierLagerbier oder Lager wird so genannt, weil es nach der Hauptgärung einige Wochen in Tanks gelagert wird.
Das untergärige Vollbier kann hell oder dunkel sein und ist nicht so stark wie Export. Zu den Lagerbieren gehören auch Pils oder Märzen.
Erfunden wurde Lagerbier in Wien: Der Gastwirt Anton Dreher lagerte 1841 als Erster untergäriges, helles Bier ein und brachte es nach vollkommener Ablagerung als „Klein-Schwechater Lagerbier“ nach Wien, wo es mit Begeisterung aufgenommen wurde.

Foto: sxc.hu

Alt: Dunkles, obergäriges Vollbier

Alt ist ein dunkles, obergäriges Vollbier, das je nach Malz- bzw. Hopfenanteil süßlich oder bitter schmeckt. Der Name Altbier kommt daher, dass es nach alter Tradition gebraut wird. Altbier ist eine Spezialität des Rheinlandes; bekannt sind vor allem Kölsch und Düssel.
Bier ist zwar mindestens sechs Monate haltbar, dennoch empfiehlt es sich für den Hausgebrauch nicht, mehr als einen Vorrat für rund zwei Wochen zu kaufen, da es frisch getrunken am besten schmeckt. Bei zu langer Lagerung wird Bier schal, und die Schaumkrone nimmt ab. Am besten aufbewahrt ist es an einem dunklen Ort bei 8 bis 10 Grad.


Weißbier: Obergäriges Vollbier mit viel Schaum

weißbierWeizenbier, auch Weißbier genannt, wird aus Weizenmalz gebraut. Das helle, obergärige Vollbier enthält viel Kohlensäure und entwickelt starken Schaum.
Das Bier einzuschenken erfordert wegen der Schaumbildung eine besondere Technik: Ein spezielles Weißbierglas wird über die Flasche gestülpt. Dann werden Glas und Flasche zügig umgedreht und die Flasche, während das Bier in das Glas fließt, langsam herausgezogen. Der Flaschenhals bleibt dabei ein wenig unter dem Flüssigkeitspegel, bis fast das ganze Bier eingeschenkt ist.

Foto: Pixelquelle.de


Weine: Die Rebsorten

weineWeiße Rebsorten:
Chardonnay liefert volle, kräftige, trockene Weine, die mächtig wirken und sehr alterungsfähig sind. Neben den klassischen Anbaugebieten Burgund und Champagne ist die Rebsorte auch in Italien, Südafrika, Kalifornien und Australien verbreitet.
Gewürztraminer ergibt einen bukettreichen, herzhaften und aromatischen Wein. Hauptanbaugebiete sind Baden, Rheinhessen, die Pfalz und das Elsass.


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Wein servieren: Die richtige Trinktemperatur

weinDas Bukett von Wein entfaltet sich erst bei richtiger Trinktemperatur in vollem Umfang. Als Richtwert empfehlen sich die folgenden Trinktemperaturen:
Sekt und Champagner: 8 bis 10 °C;
Junge, leichte oder trockene Weißweine: 8 bis 11 °C;
Ausgereifte, schwere oder halbtrockene Weißweine: 10 bis 13 °C;
Weißherbst, Rosé: 10 bis 13 °C.

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Pils: Untergäriges Vollbier

pilsPils ist ein untergäriges, stark gehopftes Vollbier mit maximal 12,5 Prozent Stammwürzegehalt.
Ursprünglich war Pilsener eine Spezialität der böhmischen Stadt Pilsen; heute führt das echte Pilsener die Zusatzbezeichnung „Urquell", um es vom allgemeinen Vollbier gleichen Namens zu unterscheiden. Es hat weniger Stammwürze als das deutsche Pils.
Pils wird in der Regel etwas kühler als andere Biere getrunken, 7 bis 8 Grad.
Biergläser immer mit klarem Wasser gut nachspülen, da Spülmittelreste die Schaumbildung beeinträchtigen.

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Siehe auch